Villa Sonnenschein

Ein Schwerpunkt von „Brücke der Hoffnung” ist die Arbeit unter Kindern, die in schwierigen Verhältnissen aufwachsen.

Da wir kein eigenes Kinderheim bauen können, in dem solche Kinder ein Zuhause finden, haben wir im Dezember 2002 mit „Villa Sonnenschein“ ein Haus gekauft, das Jungen und Mädchen im ärmsten Stadtteil von Swetlowodsk Hoffnung schenken soll.

Hier treffen sich heute unser „Spatzennest“, dazu gehören Vorschulkinder aus zerstörten Familien, der Kinderchor „Regenbogenkinder“, der „Superman Club“, die „Schmetterlinge“ und viele mehr. Wir versuchen durch Seelsorge die inneren Verletzungen dieser Jungen und Mädchen zu heilen. In „Villa Sonnenschein“ erhalten unsere Gäste in der „Suppenküche“ jeden Tag ein leckeres Mittagessen.

Spatzennest

Im „Spatzennest“, in dem wir Vorschulkinder aus zerstörten Familien aufnehmen, wird eine andere Sprache gesprochen, als in der häuslichen Umgebung unserer Mädchen  und Jungen, eine Sprache der Liebe.

Hier blühen die kleinen „Spatzen“ immer mehr auf, denn sie erfahren zum ersten Mal, dass sie hübsch und talentiert sind, dass wir sie lieb haben. Hier erleben sie langsam Heilung ihrer tief verwundeten Herzen. Im „Spatzennest“ finden die Kinder neue Freunde, werden in ihrer Entwicklung gefördert, auf die Einschulung vorbereitet, werden in einer liebevollen Seelsorgegruppe betreut.

Wenn die "Spatzen" eingeschult werden, ziehen sie in unser „Tageskinderheim am See“ um, wo wir Schulkindern ein neues Zuhause schenken.

Kindergruppen

Jeden Tag treffen sich unterschiedliche Kindergruppen in unserer „Villa Sonnenschein“.

Kinderseelsorge

Olga leidet darunter, dass ihre Eltern kein Geld haben, um ihr Unterwäsche zu kaufen. Sie fühlt sich total gedemütigt, wenn andere Kinder sie wegen ihrer extremen Armut auslachen.
Wlad hat seinen Vater nie kennen gelernt. Seine Mutter ist vor kurzer Zeit gestorben. Nun wird er von seiner Großmutter erzogen, sehnt sich nach einer harmonischen Familie. Ein Freund versucht ihn zu trösten: „Wlad, es ist besser eine liebende Großmutter zu haben, als Eltern, die Alkoholiker sind,  wie meine Eltern, die mich jeden Tag misshandeln!“

Zu Mädchen und Jungen wie Olga und Wlad bauen wir in unserer Seelsorgegruppe „Stiller Hafen“ eine „Brücke der Hoffnung“. In den vergangenen Jahren haben wir eine Seelsorgeschule ins Leben gerufen, die sich immer mehr auf Kinderseelsorge spezialisiert.

Suppenküche

Oleg hat seinen Vater nie kennen gelernt. Seine Mutter ist Alkoholikerin. Der Junge muss sich jeden Tag selbst etwas zu Essen beschaffen.

Nikitas Vater sitzt im Gefängnis. Seine Mutter versucht ihre Sorgen in Wodka zu ertränken. All den anderen Kindern, die in unsere „Suppenküchen“ kommen, geht es nicht besser. Jedes von ihnen versucht, in seiner traumatischen Umgebung zu überleben.

Diese Jungen und Mädchen erhalten in unseren „Suppenküchen“ ein warmes Mittagessen und eine „Brotbox“ für das Abendessen und Frühstück.

Minijobs

In den vergangenen Jahren hat sich die Lage in der Ukraine, besonders in den „Vergessenen Dörfern“, dramatisch verschlechtert. Hinzu kommen die Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet. In dieser Zeit hat sich die Zahl unserer Mitarbeiter verdoppelt. Und trotzdem sind wir der großen Aufgabe kaum noch gewachsen und stoßen immer wieder an unsere Grenzen.

Seit einigen Jahren haben wir bis zu 20 Jugendliche in „Minijobs“ angestellt. Sie arbeiten verantwortlich mit und erhalten dafür ein Taschengeld. Sie leiten Kinderstunden, Bastelunterricht, die Werkstatt, in denen Fahrräder repariert werden, sind für die „Brotboxen“ zuständig, helfen im Garten und vieles mehr.

 

Brotbox

Abends erhalten Kinder aus besonders armen Familien eine „Brotbox“ mit belegten Broten, Obst, Gemüse und einem süßen Nachtisch.  In jedem unserer Häuser arbeiten zwei Mädchen in Minijobs, die für dieses Projekt einkaufen und die Boxen liebevoll zusammenstellen.

 

Mitarbeiterseminare

Für unsere Mitarbeiter ist es wichtig, dass sie ihre Arbeit nicht nur mit aller Hingabe wahrnehmen. Sie müssen für ihre schweren Aufgaben geschult werden.

In Seelsorgeseminaren werden Grundlagen für unsere Seelsorgearbeit gelegt, die in der Supervision vertieft werden.
In Schulungskursen unterrichten Gastlehrer unsere Kindermitarbeiter.

Mit „PEP4Kids“, einem positiven Erziehungsprogramm für Kinder und mit „PEP4Teens", einem positiven Erziehungsprogramm für Teenager, haben wir Werkzeuge in der Hand, von denen wir früher nur geträumt haben.
In unserem „D.I.E.N.S.T. Seminar“ erkennen die Teilnehmer ihre Gaben, Talente, Neigungen, ihre Persönlichkeitsstruktur, finden so den richtigen Platz im Alltag.

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