Villa Regenbogen

Ira und Tanja übernachten oft in unserer „Villa Regenbogen“. Ihre Mutter ist tagelang auf Saufgelagen unterwegs, versucht ihre unerträglichen Sorgen in Alkohol zu ertränken. Die beiden können sich nicht an ihren Vater erinnern. Sie waren noch zu klein, als er sich vor acht Jahren erhängte. Er konnte seine hoffnungslose Situation einfach nicht mehr ertragen.
„…Tante Lena…wir…wir brauchen Hilfe…“ Verschlafen schaut Lena Uchnal auf ihre Uhr. Es ist mitten in der Nacht, doch bereits eine Stunde später kuscheln sich die beiden Schwestern in die Betten unserer „Villa Regenbogen“.
„Hm, das Frühstück sieht aber lecker aus!“ Aliona Raschkowa, die dieses Haus leitet, bringt vor dem Essen die Nöte unserer kleinen Gäste im Gebet vor Gott, liest einige Bibelverse und eine ermutigende Geschichte.

Bei einer fröhlichen Tischgemeinschaft genießen Ira und Tanja das Frühstück mit anderen Mädchen, die ebenfalls in ihrer Notsituation Unterkunft in unserer „Villa Regenbogen“ gefunden haben. Jedes von ihnen könnte eine ähnliche Geschichte erzählen.

 

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