11.09.2017: Hoffnungsboxen für Nagornoje

Mühsam holpert unser Fahrzeug über löchrige Straßen Richtung Nagornoje. Leerstehende, zerfallende Hütten deuten die unerträgliche Armut in diesem „Vergessenen Dorf“ an. Wir die Kraft dazu hatte, machte sich bereits vor vielen Jahren auf den Weg, um das hoffnungslose Dorf zu verlassen. Zurück blieben Alte, Kranke, Schwache.
Zwei Kinder sitzen im Schatten eines Baumes, ein 5jähriges Mädchen und ihr kleiner Bruder. Ihr Haar ist verfilzt, ihre Kleidung schmutzig, ihre Augen drücken aus, was sie an jedem Tag erleben.
Ein alter Mann bleibt stehen, schüttelt mit dem Kopf, gibt uns einen kleinen Einblick in die Not unserer beiden neuen Freunde. Ihre Eltern sind Alkoholiker, ziehen rastlos durch die Dörfer der Umgebung. Sie wohnen meistens bei ihrem Großvater, der jeden Tag betrunken in seiner Hütte liegt. Unsere "Hofffnungsbox" ist ein echter Lichtblick in ihrem trostlosen Alltag.