01.02.2018: Alina

Besonders in den „Vergessenen Dörfern“ werden unsere „Zufluchtsorte“ von Kindern aus Roma Familien besucht. Ihre Eltern haben meist kaum eine Schule besucht, können nicht schreiben und lesen und ziehen oft bettelnd durch die Gegend oder suchen Gelegenheitsjobs.
Alina ist eine von ihnen. Sie hat ihren Vater nie kennengelernt. Ihre Mutter versucht ihr so gut wie möglich zu helfen. Doch wie soll das aussehen, wenn sie nicht viel zu geben hat?
Alina besucht regelmäßig unseren „Zufluchtsort“ in Odarjewka. Sie sitzt dort stundenlang an einem Tisch und malt. Das gibt ihr ein gutes Gefühl. Und wir sind froh, dass Alina ein Hobby gefunden hat, das ihr Spaß macht, das hilft, ihr Selbstwertgefühl zu stärken.