07.02.2018: Jahresspendenbescheinigungen

Das ganze Jahr über bucht Hannelore Schneider alle eingehenden Spenden. Im Januar geht es dann in unserem Büro in Hüttenberg recht betriebsam zu: Die Jahresspendenbescheinigungen werden erstellt, persönlich unterschrieben, ein kuvertiert und frankiert. Das nimmt einige Tage in Anspruch. Immer wieder freuen wir uns über all die vielen kleinen und großen Spenden, die aus ganz Deutschland, der Schweiz und Österreich bei uns eintreffen.[mehr]

06.02.2018: Selbständigkeit

„Tante Natascha, kannst du mir helfen, das dünne Seil aufzurollen. Ich schaffe das nicht.“ Da unsere Kinder nur selten von zu Hause in ihrer Entwicklung Hilfe erfahren, stehen sie oft den einfachsten Situationen hilflos gegenüber. Wenn die Jungen und Mädchen aus der Schule in unser „Tageskinderheim am See“ kommen, müssen sie erst einmal ein wenig ausruhen. Sie sind durch unsere Hilfe viel besser in der Schule geworden. Das kostet sie allerdings Kraft.[mehr]

05.02.2018: Galjas Geburtstag

Heute ist ein ganz besonderer Tag in unserer „Villa Regenbogen“. Galja Sadowskaja hat Geburtstag. Unsere „Villa Regenbogen“ ist ein Haus, in dem Mädchen eine Unterkunft finden, für die es zu Hause aus irgendeinem Grund unerträglich oder sogar gefährlich wird. Nastja hat Kartoffeln gekocht, Wika und Sofia haben ein buntes Plakat gemalt. Im Ofen brutzelt bereits ein Hähnchen. Galja ist für den Salat zuständig. Alle haben viel Spaß. [mehr]

02.02.2018: Selbstwertgefühl

Viele Jungen und Mädchen, die unsere „Zufluchtsorte“ besuchen, haben ihren Vater nie kennengelernt oder einen Alkoholiker als Vater. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie werden zu Hause nicht in ihrer Entwicklung gefördert. In den vergangenen Tagen haben wir eine Liste mit den Bereichen erstellt, in denen sich unsere Gäste entwickeln können. Einige von ihnen wollen in den Wintermonaten kochen lernen, andere wollen ihre Strümpfe stopfen oder etwas nähen.[mehr]

01.02.2018: Alina

Besonders in den „Vergessenen Dörfern“ werden unsere „Zufluchtsorte“ von Kindern aus Roma Familien besucht. Ihre Eltern haben meist kaum eine Schule besucht, können nicht schreiben und lesen und ziehen oft bettelnd durch die Gegend oder suchen Gelegenheitsjobs. Alina ist eine von ihnen. Sie hat ihren Vater nie kennengelernt. Ihre Mutter versucht ihr so gut wie möglich zu helfen. Doch wie soll das aussehen, wenn sie nicht viel zu geben hat?[mehr]

31.01.2018: Warme Hütten

Nach einigen milden Monaten ist der Winter im Januar mit aller Härte über die Ukraine hereingebrochen. In der letzten Nacht waren es -16 Grad. Da ist man froh, wenn man in seiner Hütte neben einem warmen Ofen sitzen kann. Leider haben viele Familien in den „Vergessenen Dörfern“ kein Geld für Brennholz. Sie haben oft nicht einmal Geld, um sich etwas zu Essen kaufen zu können. Da kommt unsere Aktion mit „Winterholz“ für viele dieser Familien im richtigen Augenblick.[mehr]

30.01.2018: Der erste Rock

„Tante Lena, ich kann es kaum fassen, ich hab ganz alleine meinen ersten Rock genäht. Er ist so weich, so warm, wunderschön.“ Elvira kann ihr Glück kaum fassen. Lange Zeit hat sie in unserer „Lehrwerkstatt“ gelernt. Nun sieht sie die Früchte ihrer Lehrzeit. Elvira kommt aus einer Roma Familie. Alle haben sie ausgelachte, als sie hörten, was das Mädchen lernen wollte. Sie ist nur ganz selten zur Schule gegangen. Aber sie wollte ihre Leben anders gestalten...[mehr]

29.01.2018: Spatzennest in Odarjewka

Wir können uns noch gut an den Tag erinnern, an dem wir vor gut einem Jahr angefangen haben, unseren „Zufluchtsort“ in Odarjewka zu renovieren. Wenig später stellten wir Tanja Kononenko an, die diesen Arbeitsbereich unserer Mission leitet. In Swetlowodsk begann Lisa Sacharowa parallel eine Ausbildung zur Erzieherin. Im vergangenen Mai wurde das Haus feierlich eröffnet. Im Oktober riefen wir einen neuen Arbeitsbereich...[mehr]

26.01.2018: Marina

Marina ist eines der Mädchen, das regelmäßig in unseren „Zufluchtsort“ nach Boschedarjewka kommt. Marina ist 10 Jahre alt. Ihr Vater hat viele Jahre im Gefängnis verbracht. Das war für die Familie eine schwere Zeit. Sie hatten oft nicht genug zu Essen. Doch seit er zurück ist, ist es noch schlimmer geworden. Jeden Abend torkelt er betrunken durch ihre Hütte und wird gewalttätig. Für alle wäre es besser, wenn ihr Vater nicht zurückgekommen wäre.[mehr]

25.01.2018: Gemütliche Abende

In den Wintermonaten versinken die „Vergessenen Dörfer“ der Ukraine nicht nur in Kälte und Hoffnungslosigkeit, die Menschen wissen auch nicht, was sie mit den langen Abenden machen sollen. „Sonja, was machst du denn so am Abend?“ Natascha Mitina hat ein paar Kinder im „Zufluchtsort“ in Boschedarjewka zu einem Handarbeitsabend eingeladen. Einige Mädchen spielen mit ihren selbstgebastelten Puppen. [mehr]