30.11.2012: Freude verschenken

Wenn wir durch die „Vergessenen Dörfer“ fahren, begegnen uns an jeder Ecke schmutzige, verwahrloste Jungen und Mädchen. Einige von ihnen besuchen bereits unsere „Zufluchtsorte“. Anderen wollen wir gerade in der Adventszeit eine Freude bereiten. Gemeinsam mit unseren Kindern haben wir ein buntes Programm vorbereitet, mit dem wir in der kalten Jahreszeit durch die „Vergessenen Dörfer“ ziehen. [mehr]

29.11.2012: Lehrwerkstatt

Seit Anfang November unsere „Lehrwerkstatt“ eröffnet wurde, wird dort gehämmert und geschraubt. Wir wollen die Werkbänke, die aus Deutschland gekommen sind, renovieren. Sie werden auseinander genommen, geschliffen und gestrichen. Das ist für die Lehrlinge natürlich eine spannende Aufgabe, die sie mit aller Hingabe angehen. Zu Beginn der Arbeiten erhielt jeder von ihnen einen Arbeitskittel und Arbeitsschuhe, die sie nun ganz stolz tragen. [mehr]

28.11.2012: Wertvolle Momente

Die Entwicklungen in unserer „Lehrwerkstatt“ in Swetlowodsk motivieren immer wieder unsere Mitarbeiter im „Zufluchtsort“ in Odarjewka, eine kleine Werkstatt aufzubauen. Mascha und Jaroslaw Galagowetz haben sich Gedanken über das Leben ihrer Gäste gemacht. Sie wissen, dass ihre Jungen ein schwaches Selbstwertgefühl haben, da sie keine männliche Bezugsperson haben. [mehr]

27.11.2012: Ein Traum wird wahr

Denis, der regelmäßig unseren „Zufluchtsort“ in Grigororwka besucht, hat einen riesigen Traum. Er wünscht sich ein Fahrrad. Ein Fahrrad ist für den Jungen kein Luxusgegenstand, da er oft weiter Strecken zurücklegen muss. Nicht nur zum „Zufluchtsort“ ist es weit, auch zu seiner Schule. Denis kommt aus einer armen Familie, die sich natürlich kein Fahrrad leisten kann. Doch nach dem letzten Hilfsgütertransport konnten wir ihm seinen Wunsch erfüllen. [mehr]

26.11.2012: Bauklötze

Die meisten Jungen und Mädchen, die unsere Kinderhäuser in der Ukraine besuchen, sind total unterentwickelt. In ihren ärmlichen Hütten kümmert sich niemand um sie. Viele ihrer Eltern haben selbst nie eine Schule besucht, warum sollen da ihre Kinder zur Schule gehen? Die neuen Gäste in unseren Häusern haben oft noch nie einen Bleistift oder einen Buntstift in der Hand gehalten und können nicht einmal Farben voneinander unterscheiden. [mehr]

23.11.2012: Superman Club

Jede Woche versammeln sich unsere jungen Damen zu einem spannenden Programm, das ihrem Selbstwertgefühl hilft. „Shine“, ein Seminar, das „Hillsong“ entwickelt hat, begeistert alle Mädchen in „Villa Sonnenschein“. Da wollen die Jungen natürlich auch ihr eigenes Programm, ihren „Superman Club“. Ihr Selbstwertgefühl hat oft eine Schieflage, weil sie zu Hause keine männliche Bezugsperson haben, da viele der Väter Alkoholiker sind oder ... [mehr]

22.11.2012: Witja und Walentin

Seit dem Herbst besuchen Witja und Walentin Kabanow unseren „Zufluchtsort“ in Odarjewka. Ihr Vater ist Alkoholiker und nimmt Drogen. Er misshandelt regelmäßig seine Söhne und als er im Sommer mit einer Schaufel auf sie einschlagen wollte, flüchteten sie mitten in der Nacht aus ihrer heruntergekommenen Hütte. Wochenlang wohnten sie draußen an einem Fluss, wo sie sich eine kleine Unterkunft gebaut haben und kamen zum Essen in unseren „Zufluchtsort“. [mehr]

21.11.2012: Herzlichen Glückwunsch!

Ganz still ist es in unserem „Zufluchtsort“ in Odarjewka. Als sich vorsichtig die Tür öffnet, schallt es wie ein Donnerschlag durch das ganze Haus: „Herzlichen Glückwunsch Mascha!“ Wie erstarrt steht Mascha Olenik im Eingang und kann sich kaum noch rühren. Doch dann wird sie auch schon von den anderen Kindern in den Raum gezerrt: „Mascha, wir haben eine große Torte für dich gebacken und du musst die zehn Kerzen ausblasen, du bist doch zehn Jahre alt geworden? [mehr]

20.11.2012: Vorschulkinder

In unserem „Zufluchtsort“ in Odarjewka haben wir ein neues Programm für Vorschulkinder begonnen. Viele der Kinder, die zu uns kommen, kennen nicht einmal den Unterschied zwischen Groß und Klein und können keine Farben benennen, weil sich zu Hause niemand um ihre Entwicklung kümmert. Sorgfältig arbeitet Mascha Galagowetz mit ihren kleinen Schülern Ziele aus und hält fest, wo sie auf dem Weg sind und was sie bereits erreicht hat. [mehr]

19.11.2012: Stiller Hafen

Eine wichtige Gruppe in unserer Missionsarbeit ist der „Stille Hafen“, unsere Seelsorgegruppe, die von Oxana Baranetz geleitet wird. Die meisten Jungen und Mädchen, die unsere Kinderhäuser besuchen sitzen nur stumm in der Ecke oder leben ihre Aggressionen in der Gruppe aus. Sie sind wie gelähmt und können überhaupt nicht sprechen und schon gar nicht ihre Gefühle ausdrücken oder lassen ihre Wut an anderen Kindern aus. [mehr]